Herzlich Willkommen
Wir freuen uns, Sie als interessierten Leser unserer Internetseiten begrüßen zu dürfen.
Der Geschichtsverein Setterich – kurz “GVS” – zählt über 400 Mitglieder. Damit ist er nicht nur einer der größten Vereine im Gebiet der Stadt Baesweiler, sondern auch ein bedeutender Kulturträger der Stadt.
Der Geschichtsverein Setterich e.V. hat sich die folgenden Aufgaben und Ziele gesetzt:
- die Aufzeichnung und unverfälschte Dokumentation der historischen Zusammenhänge der Geschichte Setterichs, seiner Bewohner und seiner Umgebung als Teil des reichhaltigen kulturellen Erbes unserer Heimat
- die Vermittlung geschichtlicher Bildung
- die Pflege und Förderung des Heimatgedankens
- die diesbezügliche Zurverfügungstellung von Materialien und Literatur an interessierte Bürger, Vereine, Schulen und Behörden
- die Durchführung von Veranstaltungen zu heimat- und allgemeingeschichtlichen Themen
- die Durchführung von Besichtigungen und Führungen zur historischen und zeitgeschichtlichen Weiterbildung
- die in zwanglosen Zeitabständen erfolgende Herausgabe von Veröffentlichungen
- die Fortschreibung des Heimatbuches „Setterich einst & jetzt“
Aktuelles
- Der Menüpunkt Aktivitäten wurde aktualisiert und enthält nun die Programmpunkte für 2026
- Das Mitteilungsblatt 105 für das 4. Quartal 2026 ist verfügbar
Die nächsten Termine
22. November 2026: Jahresabschlussveranstaltung des Geschichtsvereins
Aus unserem Archiv
GVS Kalenderbild des Monats November, Jahrgang 2006

Erinnerungen
Das Foto, das im September 1982 aufgenommen wurde, weckt Erinnerungen an den alten Friedhof in seiner ursprünglichen Gestalt und an die „Burg“.
Auf dem Gelände des alten Friedhofs stand bis zu ihrem Abriss im Jahre 1863 die alte Kirche. Sie war von Gräbern umgeben. Nach der Einweihung der neuen Kirche im gleichen Jahr erhielt der Friedhof eine kreuzförmige Wegführung neben dem umlaufenden Prozessionsweg. Bis zur Eröffnung des neuen Friedhofs an der Wolfsgasse im Jahre 1957 wurden hier die Verstorbenen beerdigt.
Das auf dem Foto abgebildete Kreuz stand bis zum Jahre 1962 an der Ecke Wolfsgasse / Bahnstrasse. Es war im Jahre 1930 vom Theaterverein „Frohsinn“ gestiftet worden. Im Zuge er Umgestaltung des Friedhofs in den Jahren 1983 und 1984 wurde das Krauz auf dem Friedhof erneut umgesetzt.
Die zentrale Stelle nimmt nunmehr die Mahnkapelle für die im 2. Weltkrieg umgekommenen Settericher Alt- und Neubürger ein. An der Außenmauer der Kapelle ist zur Erinnerung an die Gefallenen des 1. Weltkrieges eine Bronzetafel angebracht, die einst die Kreuzigungsgruppe „Bitteres Leiden“ zierte. Die Einweihung der Mahnkapelle nahm am 7. Oktober 1984 Weihbischof August Peters, einstmals Kaplan in Setterich vor.
Nach diesem „Ausflug“ in die heutige Gestaltung des Friedhofs kehren wir zur Betrachtung des Kalenderblattes zurück.
Im Hintergrund ist das Wohnhaus des Bauernhofes zu erkennen, den die Settericher liebevoll „Burg“ nannten. Im Oktober 1982 wurden die Gebäude der Burg – Wohnhaus, Scheune, Stallungen – abgerissen. Nur der Torturm blieb erhalten. Es folgten Ausgrabungen, die Aufschlüsse über die alte Settericher Burg lieferten. Die Ausgrabungen mussten in Eile durchgeführt werden, damit der Bau des Altenwohn- und Pflegeheimes nicht verzögert wurde.
